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Frankfurter Grüne Soße – Paleo Style

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Zutaten

Portionen anpassen:
400ml Kokosjoghurt
4-6 Eier
Grüne Soße Kräuter Borretsch, Kerbel, Kresse, Sauerampfer, Schnittlauch, Pimpinelle, Petersilie
1 TL Senf
2-3 TL Honig
Salz
Pfeffer
1 EL Zitronensaft
Süßkartoffel bei SCD oder Keto durch Kürbis o.Ä. ersetzen

Frankfurter Grüne Soße – Paleo Style

Eigenschaften:
  • glutenfrei
  • milchfrei
  • vegetarisch

Zutaten

Zubereitung

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Grüne Soße war schon in meiner Kindheit eine meiner Leibspeisen. Seit ich meine Ernährung vor 5 Jahren umgestellt habe, bin ich leider nicht mehr in den Genuss dieses leckeren Frühlingsgerichts gekommen, da Grüne Soße traditionell mit Saurer Sahne oder Schmand gemacht und zu Kartoffeln serviert wird.

Grüne Soße ist ein hessisches Gericht, zu dem es viele Variationen gibt. Traditionell kommen in die Soße sieben Kräuter. Welche das sind, variiert regional, obwohl es auch einige Konstanten gibt. Immer dabei sind Borretsch, Pimpinelle, Petersilie, Sauerampfer und Schnittlauch. Dazu kommen je nachdem noch Kerbel, Kresse, Dill oder Zitronenmelisse. In Mittelhessen wird noch Zwiebel oder Senf dazugegeben. In Nordhessen, wo ich herkomme, ist die Soße eher weiß, in Frankfurt (wo ich jetzt wohne) eher grün. Die Farbe wird bestimmt von dem Zerkleinerungsgrad der Kräuter. Je feiner, desto grüner. Pürieren sollte man sie (eigentlich) nicht, da sonst das Aroma der Kräuter verloren gehe, für die schnelle Küche finde ich das aber durchaus legitim.

In Frankfurt bekommt man die frischen Kräuter in großen Papierrollen gewickelt in jedem Supermarkt. (Aber Achtung: Hier wird oft überproportional viel Petersilie hinzugegeben, da diese viel Masse macht). In meiner kleinen Heimatstadt hat man die Kräuter fertig gehackt in tiefgekühlten Päckchen bekommen. Letzteres spart sehr viel Zeit und schmeckt erfahrungsgemäß genauso gut. Für dieses Rezept habe ich die Kräuter frisch gekauft und gehackt, was eine sehr langwierige Angelegenheit ist und da mir der Zerkleinerungsgrad am Ende doch noch nicht klein genug war, habe ich noch kurz den Pürierstab reingehalten.

Als Basis für die Soße kommt hier Kokosjoghurt zum Einsatz. Ich benutze dafür die extra cremige Kokosmilch von der Rewe Bio-Eigenmarke mit 89% Kokos. Dadurch ist der Joghurt schön dick und durch das Fermentieren hat er eine ähnliche Säure wie Saure Sahne. Ich schätze näher kommt man an das Original ohne Milchprodukte nicht heran. Ich war jedenfalls begeistert, wie gut es mit dem Joghurt funktioniert hat und werde jetzt bestimmt wieder öfter Grüne Soße essen.

 

Schritte

1
Fertig

Die Eier zirca 7 Minuten lang hart kochen.

2
Fertig

Gleichzeitig Wasser für die Süßkartoffeln aufsetzen.

3
Fertig

Süßkartoffeln oder Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden und dann ins kochende Wasser geben. Wasser salzen. Süßkartoffeln garen schneller als Kartoffeln und brauchen je nach größe etwa 10 Minuten im Wasser.

4
Fertig

Die Kräuter sehr sehr sehr fein hacken.

5
Fertig

Die Kräuter unter den Kokosjoghurt heben und mit den restlichen Zutaten abschmecken. Hier könnt ihr gern ein bisschen experimentieren.

6
Fertig

Die hartgekochten Eier schälen und schneiden (in Nordhessen schneidet man sie eher klein, in Frankfurt eher in nur zwei Hälften) und unter die Grüne Soße heben oder als Topping servieren.
Süßkartoffeln abseien.

7
Fertig

Die Soße über den Süßkartoffeln servieren und ggf. mit den Eiern belegen.

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